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Was ist Raumenergie? Unerklärbare Effekte Ab und zu erscheinen in der Fachliteratur Beiträge über Experimente, deren Ergebnisse in einem Widerspruch zu bisherigen Erkenntnissen zu stehen scheinen. Meist werden sie ad acta gelegt oder geraten ganz in Vergessenheit. Zu diesen Berichten zählen unter anderen die folgenden drei Themen:
Bei allen drei wirken Kräfte mit, welche messtechnisch nicht voll erfassbar sind, oder deren Ursprung nicht bekannt ist. Diese Experimente werden nachfolgend beschrieben und kommentiert.
Ein Torsionspendel während der Sonnenfinsternis Die Schwingungsdauer eines Pendels ist abhängig vom Verhältnis der Auslenkung zur rücktreibenden Kraft. Diese kann verursacht sein durch das Gewicht des schwingenden Körpers beim Schwerependel, oder durch die Elastizität der Aufhängung, wie dies beim Torsionspendel der Fall ist. Im Gegensatz zum Schwerependel hat dieses die Eigenschaft, dass die Schwingungsdauer in erster Näherung nicht abhängig von der Erdbeschleunigung ist. Mit einem hochempfindlichen Torsionspendel hat E. Saxl seine Versuche durchgeführt. Das Pendel besteht im Wesentlichen aus einem 23,4 kg schweren Keramikring, der an einem 180 cm langen Stahldraht aufgehängt ist. Der Stahldraht weist praktisch konstante elastische Eigenschaften über einen grösseren Temperaturbereich auf. Die Pendelanlage ist in einem geschlossenen Dunkelraum aufgebaut und gegen Störungen aller denkbaren Ursachen abgeschirmt. Die Schwingungsdauer des Pendels liegt im Bereich um 30 sec. Die Messgenauigkeit der Anordnung ist besser als 0,002 sec. Saxl hat über einen sehr langen Zeitraum das Schwingungsverhalten seines Pendels verfolgt. Unter anderem hat er den Verlauf der Schwingungszeit während der Sonnenfinsternis vom 7. März 1970 gemessen. Wichtigstes Ergebnis dieser Messung ist die Feststellung, dass die Verfinsterung der Sonne einen Einfluss auf die Schwingungsdauer des Pendels hat. Sie wird um etwa 0,009 sec verlängert. Die Verlängerung der Schwingungsdauer beginnt etwa mit dem Eintritt in den Mondschatten und folgt zeitlich etwa der Bedeckung der Sonnenscheibe. Beobachtungen während einer Mondfinsternis haben zu ähnlichen Ergebnissen geführt. Die beobachteten Effekte können nicht mit den bekannten physikalischen Gesetzmässigkeiten erklärt werden; sie stehen in einem offensichtlichen Widerspruch dazu. Sie können nicht auf störende äussere Einflüsse zurückgeführt werden. Auch ein eventueller Einfluss der Gravitation kann ausgeschlossen werden, da die gleichen Effekte mit einem Schwerependel nicht nachgewiesen werden können. Es bleibt nur die Annahme einer Kraft von unbekannter Natur, welche von der Einstrahlung der Sonne abhängig ist.
Unipolarmaschinen Kennzeichen des Unipolarprinzips ist eine elektrisch leitende Scheibe, welche senkrecht zu ihrer Fläche von einem homogenen Magnetfeld durchdrungen wird. Bei der Unipolar-Induktion wird durch die Rotation der Scheibe zwischen der Rotationsachse und der Peripherie der Scheibe eine elektrische Spannung induziert. Umgekehrt beim Unipolar-Motor: Wenn zwischen Achse und Peripherie der Scheibe eine elektrische Spannung angelegt wird, beginnt die Scheibe zu drehen und gibt ein Drehmoment ab. In beiden Fällen kann ein Magnetfeld aber kein Drehmoment übertragen. Dies haben W. Cramp, und später DasGupta einwandfrei nachgewiesen. Ihre durchgeführten Versuche erlauben die folgenden Feststellungen:
Diese Aussagen stehen in einem Widerspruch zum Gesetz, dass jede Wirkung eine Gegenwirkung erzeugt. Ein funktionsfähiger Unipolarmotor kann so aufgebaut werden, dass der Magnet mit der Scheibe zu einer Einheit zusammengefasst ist, welche als Ganzes rotiert und ein Drehmoment abgibt. Dann besteht gar keine kraftschlüssige Verbindung zum Fundament. Deshalb kann auch kein Drehmoment auf das Fundament übertragen werden. Wenn aber kein Widerspruch zu Actio=Reactio auftreten soll, dann bleibt als Lösung nur die Annahme eines Kraftfeldes, welches die Reaktion zum abgegebenen Drehmoment aufnehmen kann. Einen grossen Unipolargenerator hat DePalma 1979 entworfen, der dann in den Werkstätten der Sunburst-Gemeinschaft in Santa Barbara, Kalifornien, gebaut worden ist. Er wurde für eine maximale Drehzahl von 6000 U/min ausgelegt und gab eine Leistung von 7560 Watt ab. DePalma berichtete, dass er bei Belastung des Generators mit dem Lastwiderstand eine nur geringe Erhöhung der Stromaufnahme des Antriebs beobachtet habe. Damit konnte DePalma zeigen, dass ein Unipolargenerator, gemessen an der Zunahme der Leistungsaufnahme des Antriebs, ein Vielfaches an Leistung abgibt. Einige Jahre später hat Dr. Robert Kincheloe als neutraler unabhängiger Experte die N-Maschine während etwa acht Monaten eingehend getestet. Kincheloe war ehemals Professor für Elektrotechnik an der Stanford University. Die erhaltenen Resultate waren für Kincheloe so überzeugend, dass er 1986 an einer Tagung der Society for Scientific Exploration in San Francisco vor Fachleuten über seine Untersuchungen und Erfahrungen berichtete: "Wir werden mit dem eindeutigen Ergebnis konfrontiert, dass die gemessene Ausgangsleistung bei eingeschaltetem Generatormagnet die Zunahme der Antriebsleistung über das, was zur Überwindung der Verluste bei nicht eingeschaltetem Magnet erforderlich ist, stark übersteigt. Dies ist gewiss ungewöhnlich angesichts der herkömmlichen Theorie. .... DePalma mag darin Recht haben, dass es wirklich einen Zustand gibt, in welchem Energie aus einer bisher unbekannten und unerklärbaren Quelle gewonnen wird. Das ist eine Folgerung, welche die meisten Wissenschaftler und Ingenieure kurzerhand ablehnen würden, weil dies eine Verletzung anerkannter Gesetze der Physik bedeutet, und falls wahr, unglaubliche Folgen hat."
Mit Hochfrequenz angeregte Wasserproben In den Siebziger Jahren hat R. G. Zinsser festgestellt, dass von Wasserproben nach einer Einstrahlung von Hochfrequenzenergie Kraftwirkungen auf die Umgebung ausgeübt werden. Diese Versuche wurden von W. Peschka an der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart unter einwandfreien Versuchsbedingungen wiederholt und weitergeführt. An einer Drehwaage wurden als Proben mit Wasser gefüllte zylindrische Behälter von etwa 50 cm Länge aufgehängt. Die Behälter enthielten Antennen zur Anregung der Flüssigkeit mit HF-Energie im Frequenzbereich von 30..1400 MHz. Die eingesetzten Leistungen liegen im Bereich von 20 Mikrowatt bis einige 100 Milliwatt. Störende Einwirkungen durch Luftströmungen, durch elektrische oder magnetische Felder werden durch besondere Vorkehrungen von der Drehwaage ferngehalten. Die durchgeführten Versuche zeigten in eindeutiger Weise, dass durch die Anregung des Wassers die Proben Kräfte ausübten, welche in axialer Richtung der Proben wirkten und die Drehwaage auslenkten. Die nachgewiesenen Kräfte sind sehr klein; sie liegen im Bereich von 10 bis 20 Dyn, sie dauern aber über längere Zeit an. Angeregte Proben reagieren auf schwächste kurzzeitige äussere Hochfrequenzeinwirkungen, beispielsweise das Einschalten von Leuchtstoffröhren, Funkentladungen in grösserer Entfernung, sowie auf Blitze. Sie können Ausschläge der Drehwaage über 1 bis 2 Std. zur Folge haben. Zudem wurde In etwa 30 Fällen festgestellt, dass die blosse Anwesenheit von Personen im Versuchsraum ausreichte, um bei vorher angeregten Proben Ausschläge der Drehwaage zu verursachen. Die Ausschläge dauerten während 10 min bis zu zwei Stunden an, auch nachdem die Personen den Raum längst wieder verlassen hatten. Über die Ursachen der festgestellten Effekte kann nichts ausgesagt werden. Peschka kommentiert die Versuchsergebnisse wie folgt: "Eine sorgfältige Analyse aller Möglichkeiten zeigt jedoch, dass bisher noch kein physikalischer Effekt bekannt ist, der zur Erklärung dieses Phänomens herangezogen werden kann.“ Und „die Tatsache, dass Personen einen Ausschlag der Drehwaage verursachen konnten, ist nicht mit irgend einem physikalischen Effekt erklärbar. Deshalb kann dieser personelle Einfluss und die dynamische Wirkung nicht ohne unorthodoxe Annahmen erklärt werden.“
Zusammenfassung und Folgerungen Es sind drei verschiedene Versuche dargestellt worden. Eines haben sie gemeinsam: sie beschreiben Vorgänge, Bewegungen oder Kräfte, welche mit den bestehenden physikalischen Theorien nicht erklärt werden können.
Die Versuche von Saxl und von Peschka zeigen sehr kleine Effekte; dem entsprechend sind ihre Versuchseinrichtungen mit grosser Sorgfalt aufgebaut worden, um alle denkbaren störenden Einflüsse von den Messungen fernzuhalten. Schliesslich haben über Versuche an Unipolarmaschinen verschiedene Autoren in übereinstimmender Weise berichtet. Somit kann an der Realität der festgestellten Erscheinungen nicht gezweifelt werden. Die drei Experimente lassen annehmen, dass die festgestellten Effekte alle auf die gleiche Ursache zurück geführt werden können, auf ein uns unbekanntes Energiefeld. Die hier beschriebenen und auch weitere Experimente lassen dieses Feld als ein Energiefeld mit einer psychischen Komponente darstellen, welches unter gewissen Bedingungen auf einen Körper Kräfte ausüben kann oder zu einer Energieabgabe angeregt werden kann. Dieses physisch-psychische Energiefeld nennen wir Raumenergie.
Literatur
Dr. H. Wild
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