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Raum,
Zeit, Leben und Materie
von Dr.med.
H.P.Seiler
14.
Die Zeit als Ätherstrom
Wie
aber sieht in diesem Modell die Relativität der
Zeit aus? Auch hier läßt sich zeigen, daß in
Übereinstimmung mit der pythagoreischen
Vorstellung der Zeit als Lebensbewegung des
Universums ein relativistisches Modell entwickelt
werden kann.
Betrachten
wir die Zeit einmal in einfachst möglicher Weise
als Bewegung des umgebenden Ätherraumes relativ
zum Beobachter. Dann ist im Primordialraum der
Zeitablauf entsprechend dem chaotischen
Kosmonenfluß völlig ungeordnet, d. h. es gibt
weder Vergangenheit noch Zukunft. Dies ist als
Aussage durchaus sinnvoll, da in diesem Zustand
des Universums vor der Schöpfung auch keine
Prozesse im Sinne von Werden und Vergehen
ablaufen, zu deren Beschreibung wir des
gerichteten Zeitmaßstabes bedürften.
Erst
wenn aus dem Primordialraum durch geordnete
Wirbelbewegungen Strukturen entstehen, entstehen
mit diesen auch gerichtete Kosmonenströme. Diese
haben dann je nach Beobachterstandpunkt die
Funktion von Zeitströmen. Damit läßt sich, wie in
emotion 8 (Seiler, 1986) ausführlicher dargestellt
wurde, ein relativistischer Zeitbegriff im
Äthermodell zumindest einmal qualitativ sehr gut
darstellen.
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