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Raum, Zeit, Leben und Materie
von Dr.med.
H.P.Seiler
13.
Der Kosmonenraum, ein relativistisches Modell des
Zeit-Raumes
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Abb.
20:
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Schematische
Darstellung möglicher Bahnkurven einzelner
Kosmonen im unstrukturierten
Grundbewegungszustand des Zeit-Raumes, von
einem beliebigen Bezugskörper aus
betrachtet.
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Wie
sieht es nun aber mit der Gleichberechtigung der
Bezugssysteme im von Mesmers Physik abgeleiteten
Kosmonenmodell aus? Hier wird ja in
Übereinstimmung mit Descartes und den Pythagoräern
davon ausgegangen, daß der Äther- und der
Raumbegriff wesenhaft miteinander verbunden ist.
Die von lebendiger Bewegung erfüllten, als
räumliche, aber masselose Körper existierende
Äther-Monaden (Kosmonen) stellen den Raum dar (s.
Abb. 3). Es gibt außer dem durch die Urkügelchen
definierten Kosmonenraum keinen "absoluten" oder
"leeren" Raum. Da sich die Kosmonen im
ungeordneten, chaotischen Grundzustand des
Kosmonenraumes (= Primordialraum) völlig
ungeordnet durcheinander bewegen, ist dieser
Ätherraum im Gegensatz zu den klassischen
Vorstellungen ein dynamisches, lebendiges Gebilde
(s. Abb. 20).
Sehr
wesentlich ist hierbei die Tatsache, daß diese
ungeordnete Bewegtheit von jedem denkbaren
Bezugssystem aus zu beobachten ist. Voraussetzung
dafür ist, daß der Ätherraum beliebig groß ist, d.
h. in jedem Fall größer als der Sichtbereich
irgendeines Beobachters (näheres hierzu s. emotion
8). Damit stellt der in Abb. 20 dargestellte
Ausschnitt lediglich das Bild dar, wie es sich für
einen Beobachter darstellt, der eines der vielen
mit gleichem Recht als Standpunkt möglichen
Kosmonen gewählt hat. Vertauschen wir den
Beobachterstandpunkt mit einem Nachbar-Kosmon,
stellt sich die Bewegung der einzelnen umgebenden
Urkügelchen zwar völlig anders dar, zeigt aber als
Ganzes noch immer das völlig gleichartige Bild des
ungeordneten Chaos. Entsprechendes gilt für jeden
anderen möglichen Bezugskörper im Zeit-Raum. Damit
ist zumindest einmal im Primordialraum das
allgemeine Relativitätsprinzip auch für das
Äthermodell der Kosmonentheorie erfüllt.
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