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Raum, Zeit, Leben und Materie
von Dr.med. H.P.Seiler
7. Der Ringwirbel als allgemeines räumliches Grundelement jeder Ätherwirbeltheorie
Im dreidimensionalen Raumbereich, wo sich unsere letzte Überlegung ja bereits abgespielt hat, können die Ätherwirbel-Elemente der Materie aber unmöglich die oben dargestellte einfache zylinderförmige Gestalt aufweisen.
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| Abb. 12: |
Schema eines einfachen, nur um die Ringachse rotierenden Ringwirbels mit seinem umgebenden Strömungsfeld. |
Die zylinderförmigen Wirbelfäden müssen sich - wie ebenfalls der bereits oben erwähnte Helmholtz gezeigt hat - aufgrund der anziehenden Wirkung ihrer beiden Endpole im freien Ätherraum kreisförmig zu Ringwirbel-Elementen zusammenschließen - ähnlich wie dies auch ein beweglicher Stabmagnet tun würde. Damit verliert der Zylinderwirbel - wie ein in sich geschlossener Ringmagnet - seine beiden Magnetpole. Dafür aber erhält er durch die Ringbildung, wie aus Abb. 12 leicht ersichtlich ist, auf beiden Seiten je eine geradlinig ein- und austretende Quellen- und Senkenströmung.
Damit kann in der Gestalt des Ringwirbels auch ein dreiimensionales Modell für selbständig existenzfähige Strukturen aus einer reibungslosen Ätherflüssigkeit abgeleitet werden.
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| Abb. 13: |
Beispiele für Lord Kelvins aus untereinander verflochtenen Ringwirbeln im Äther bestehende Atommodelle. Die aus zwei Ringwirbeln aufgebaute Struktur links unten sollte z. B. dem Natrium-Atom entsprechen. |
Ausgehend von dieser Möglichkeit entwickelte der Physiker Lord Kelvin (1824 - 1907) eine Ringwirbeltheorie der Atome, welche er sich aus ineinander verschlauften Äther-Ringwirbeln aufgebaut vorstellte (s. Abb. 13). Damit hatte auch die offizielle Physik eine Einheitstheorie von Materie und Äther entwickelt, bei welcher zudem das von Mesmer noch ungelöste Problem der Stabilisierung der einem Elementarteilchen entsprechenden Ätherstruktur auf sehr elegante Weise mittels eines dynamischen Ansatzes gelöst war.
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