Raum, Zeit, Leben und Materie

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von Dr.med. H.P.Seiler

5. Der Magnetismus als fundamentale Ätherwirbel-Wechselwirkung

Die in Abb. 7 links dargestellte anziehende Wechselwirkung der parallellaufenden Strömung zwischen zwei Wirbeln in einer Flüssigkeit entspricht sehr schön Reichs orgonotischer Überlagerungstunktion von Kreiselwellen in seinem Lebensenergie-Äther. In der offiziellen Physik spielt diese Kraft jedoch als Magnus-Effekt nur eine sehr untergeordnete Rolle. Der Magnus-Effekt zwischen zwei Wirbeln kann auch experimentell z. B. durch rotierende Zylinder in Luft und Wasser leicht nachgewiesen werden, wie dies bereits die Ätherforscher Weyher und Bjarknes gezeigt haben.

Aufgrund dieser Sogwirkung, welche infolge der zwischen zwei Wirbeln bei entsprechender Drehrichtung schneller als in der Umgebung fließenden Strömung entsteht, lassen sich nun - zumindest einmal auf zweidimensionaler Ebene - ohne weiteres auch aus mehreren gegenläufigen Ätherwirbel-Elementen bestehende Strukturen aufbauen (s. Abb. 10). Diese müssen im Wirbelmodell den aus mehreren Ätherkristall-Elementen bestehenden Atomen Mesmers entsprechen (s. Abb. 4).

Bevor wir aber die Möglichkeit des Materieaufbaus aus Wirbelelementen weiterverfolgen, ist ein Blick auf die Entwicklung der Äthertheorie auf dem Gebiet des Elektromagnetismus angezeigt. Es ist heute kaum mehr bekannt, daß auch Maxwell (1831-1879), der geniale Begründer der heute noch gültigen Theorie des Elektromagnetismus, zur Erklärung des Magnetismus ebenfalls von einem Ätherwirbelmodell ausging.

Er betrachtete entsprechend Abb. 8 die Feldlinien eines Magnetfeldes als Wirbelfäden in einer Ätherflüssigkeit, d. h. der Äther rotiert wirbelartig um die Feldlinien. Nord- und Südpol eines Magneten zeigen beim Blick auf die Pole eine entgegensetzte Rotationsrichtung und ziehen sich bei entsprechender seitlicher oder Pol-zu-Pol-Position infolge paralleler Strömung zwischen ihnen an (Abb. 9). Bei umgekehrter Lage erfolgt eine Abstoßung infolge gegenläufiger Strömungsrichtung mit Stauung des Ätherflusses.

Abb. 8
Abb. 8: Maxwells Äthermodell des Magnetismus. Die mit + bezeichneten sechseckigen Zellen im oberen Bildteil stellen einen schematischen Querschnitt durch gleichsinnig rotierende Wirbelelemente der Ätherflüssigkeit dar, welche den quergeschnittenen Feldlinien eines homogenen, z. B. von einem starken Magneten ausgehenden Feldes entsprechen. Die Pfeilrichtung entspricht der Rotationsrichtung der Wirbel.

 

Abb. 9
Abb. 9: Die Entsprechung der anziehenden hydrodynamischen Strömungswechselwirkungen zweier in einer Flüssigkeit nebeneinander bzw. coaxial rotierender Zylinder mit der anziehenden Wechselwirkung zweier Stabmagnet-Elemente in entsprechender Position. Im Kosmonenmodell, das dem Maxwellschen Ansatz entspricht, haben wir uns die Feldlinien der dargestellten Magnete von einem unsichtbaren Ätherwirbel-Feld umgeben vorzustellen. Dieses entspricht dem hydrodynamischen Strömungsfeld der beiden Zylinder. Bei Umkehr der Rotationsrichtung eines der beiden Zylinder, was der Umpolung eines der beiden dargestellten Magnete entspricht, ergbit sich eine abstoßende Wechselwirkung.

Das noch relativ undifferenzierte hydrodynamische Modell Maxwells erwies sich aber zur Erklärung der übrigen elektromagnetischen Erscheinungen - vor allem der elektromagnetischen Wellen - nur als begrenzt tauglich und mußte schließlich zugunsten der rein mathematischen Beschreibung des Elektromagnetismus aufgegeben werden. Jedoch zeigen die berühmten Maxwellschen Gleichungen des Elektromagnetismus formal noch durchaus den Charakter von Strömungs- und Wirbelgleichungen, deren bereits recht komplizierte Mathematik aus der Ätherforschung hervorgegangen ist.

Abb. 10
Abb. 10: Zweidimensionale Darstellung einer aus vier Wirbelelementen aufgebauten symmetrischen Strömungsstruktur. Diese im Äthermodell einem neutralen Massepartikel entsprechende Struktur wird durch die parallele Strömungsrichtung ihrer unmittelbar benachbarten Wirbelelemente stabilisiert und weist je zwei einander gegenüber liegende ein- und ausströmende Pole auf.

Da - wie wir heute wissen - die Kernbausteine der Atome (Nukleonen) alle ein magnetisches Moment besitzen, liegt es auf der Hand, daß im Äthermodell die Grundelemente der Masse und des Magnetismus als fundamentale Eigenschaften der Materie ebenfalls eng miteinander verbunden sein müssen. Ja wir dürfen sogar hoffen, daß ein wirklich leistungsfähiges Äthermodell uns den langgesuchten Schlüssel zu einer Einheitstheorie von Gravitation und Elektromagnetismus in die Hand geben wird.

Aufgrund der einfachen Wechselwirkung sich parallel überlagernder Strömungen läßt sich nun auf der zweidimensionalen Ebene auch bereits ein einfachstes "magnetisches" Wirbelmodell der Materie entwickeln: Eine entsprechend Abb. 10 aus vier gegenläufigen Wirbelelementen aufgebaute Struktur stellt die einfachste völlig symmetrische Wirbelkombination dar, welche durch den oben dargestellten Magnus-Effekt stabilisiert wird.

Wir sehen sofort, daß eine solche Struktur nun wie Mesmers Atome ebenfalls ein- und ausströmende Pole aufweist, welche sich im dargestellten einfachsten Fall als je ein Paar genau gegenüber stehen. Damit heben sich die translatorischen (= fortbewegenden) Strömungskomponenten dieser Struktur gegenseitig genau auf, sie bleibt also trotz ihrer inneren Dynamik relativ zur umgebenden Flüssigkeit in Ruhe. Auch die rotatorische Bewegungskomponente - und damit die magnetische Wirkung - dieser Wirbelkombination wird durch die symmetrische Anordnung von je zwei gegenläufigen Wirbelelementen für das System als ganzes aufgehoben.

Ein derartiges Vierwirbel-System entspricht also einem aus magnetischen Grundbausteinen aufgebauten, als ganzes aber magnetisch neutralen und im Raum ruhenden Masse-Partikel. Es prägt - genau wie Mesmers Atome - den umgebenden Raum durch ein- und austretende Ätherströme.

 

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