Raum, Zeit, Leben und Materie

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von Dr.med. H.P.Seiler

4. Der Ätherwirbel als antientropisches Schöpfungsprinzip

Abb. 6: Zweidimensionale Darstellung eines Wirbels in einer Flüssigkeit.
Abb. 6

Wenige Jahrzehnte nach Mesmers Tod fand ein weiterer sich als Physiker betätigender, allerdings nicht vom Lebensenergie-Prinzip ausgehender Arzt eine sehr elegante Antwort auf die Frage, wie sich in einer Ätherflüssigkeit stabile Strukturen bilden und erhalten können. Helmholtz (1821-1894) wies nämlich auf rein mechanistisch-mathematischer Ebene theoretisch nach, daß in einer idealen, reibungslosen Flüssigkeit Wirbelstrukturen beliebig lange erhalten bleiben müssen.

Diese beliebig lange Erhaltung von Wirbelbewegungen läßt sich heute in supraflüssigem Helium auch experimentell nachweisen. In diesem fast idealen, praktisch reibungslosen Fluidum entstehen sogar spontan Wirbelbewegungen, was genau dem von Reich angenommenen strukturaufbauenden Potential des Orgonenergie-Äthers entspricht (vgl. Abb. 1). Es baut sich also - offensichtlich im Gegensatz zum von der Schulphysik postulierten generellen "Unordnungsprinzip" der Natur (Entropie) - aus Unordnung eine bleibende Ordnung auf. Dieses überraschende Phänomen ist für die Schulphysik nicht ganz einfach zu erklären. Hingegen wurde die schöpferische Funktion der Wirbelbildung bereits vor der Entdeckung des Helium-Wirbeleffektes von den griechischen Naturphilosophen und in der Neuzeit außer von Reich auch noch von anderen Alternativphysikern postuliert. Wir werden darauf noch zu sprechen kommen.

Wenn wir also Mesmers statisches Kristallmodell eines Elementarteilchens durch eine dynamische Wirbelstruktur ersetzen, läßt sich die Entstehung stabiler, den massehaltigen Partikeln entsprechender Strukturen im Äther ohne zusätzliche theoretische Annahmen sehr einfach darstellen. Der Wirbel als geordnete, stabile Strömungsstruktur würde dann das Grundelement der Materie im Ätherraum darstellen.

Abb. 7
Abb. 7: Anziehende oder abstoßende Wechselwirkung zweier in einer Flüssigkeit nebeneinander gegensinnig oder gleichsinnig rotierender Zylinder nach Weyher und Bjerknes.

 

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